Michael Conrads – „n.o.T.“ / BILD ALARM #1

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Michael Conrads: „n.o.T.“

Analyse, Rausch und Autonomie ohne Werkbegriff(?) eine Veranstaltunsreihe über zeitgenössische Positionen in der Kunst mit Mitteln der Malerei: Malen durch Zahlen?
BILD ALARM beschreibt einen Zyklus von 10 Ausstellungen 2007. Die im Verlauf folgenden Künstler werden jeweils durch den Ausstellungsvorgänger benannt. Die teilnehmenden KünstlerInnen stellen jeweils ein Bild aus ihrer Produktion in den räumlichen Kontext des Ausstellungsortes vor bzw. beziehen die räumlichen und baulichen Begrenzungen des Raumes installativ auf den eigenen Kontext. Zusätzlich zur Ausstellungssituation wird ein Rahmenprogramm inszeniert, eine persönliche Auswahl an Musik, Film und Literatur. In welcher Form diese präsentiert oder aufgeführt werden, bleibt durch die jeweiligen Künstler bestimmt.

„Wenn du zur Kunst willst, vergiss die Staffellei.“ Sagte Beuys, und meinte damit die Bedeutung und Verantwortung künstlerischer Produktion im Nach-modernen Kunstzeitalter.

Die Ausstellungsreihe im Elektrohaus soll einen Blick werfen auf das Phänomen der Wieder-Wiederentdeckung der Malerei. Was sind die Motive einer Generation von jungen Künstlern, sich wieder dem Genre der Malerei zu widmen?
Wie sind die Bedingungen an den Lehranstalten und welche Herausforderungen werden an die herauszubildenden Künstler gestellt?
Welche Bedeutung der Kunst sind heute immanent der Produktion?
Wie stellt sich der „Einzelne“ (MalerIn) zur Gruppe? Auf welche Art und Weise existieren Zusammenhänge und Bindungen an und zwischen Produktion und sozialen Netzwerken?
Ist es die Rückkehr des „White Cubes“, ungeachtet seiner kunstgeschichtlichen Überladung, ungeachtet der Verortung, ungeachtet der Mittel des „Site Specific“, „Work in Progress“ oder des „Kontextes“?