Fernando de Brito, Eunsook Kim, Dae Seon Seo, Minchul Song, Rita da Silva – Quintett

freitag 20.03. 20.00 Uhr ::: Eröffnung
samstag 21.03. bis dienstag 24.03. 16.00 – 19.00 Uhr ::: Ausstellung
EHAUS ][ Seok Lee

Fernando de Brito
Eunsook Kim
Dae Seon Seo
Minchul Song
Rita da Silva

„Quintett“

Fernando de Brito
Eine Linie führt von A nach B. Sie ist das Ergebnis zielgerichteter Gedankenspiele und Zeugnis einer komplexen körperlichen Aktivität : dem Ziehen der Linie. Um diese Erkenntnisse kreist seit 30 Jahren Fernando de Britos künstlerische Arbeit, in der er die komplexe Wirkung von Linie und Untergrund, Schraffur und Schatten, Farbe und Illusion untersucht.

Eunsook Kim
Eunsook Kim besitzt ein feines Gespür für die Gestaltung skulpturaler Objekte und weiß sie in einer klaren Bildsprache zu präsentieren. Vor allem ihre grafische Gestaltung ist herausragend und kraftvoll. Die Konzepte ihrer Skulpturen die oft mit Sprache, Symbolen und Text arbeiten, sind klar strukturiert und eine schöne Symbiose aus europäischen und asiatischen Einflüssen. Parallel zum Studium hat sie bereits mehrere Ausstellungen und Projekte mit ihren Mitstudenten initiiert und dabei stets konzeptuelle sowie gesellschaftspolitische Ansätze verfolgt.

Dae Seon Seo
Dae Seon Seo verknüpft in ihrer Arbeit die reduzierte Eigenheit der Fotografie mit den Effekten der Malerei. Unschärfe als Methode verwischt die Grenze zwischen beiden Medien.

Minchul Song
Minchul Song hat eine unverwechselbare Bildsprache gefunden in der Art und Weise, wie sich in seiner Arbeit Malerei, Foto und Film einander bedingen und wie diese sich wieder in den realen Raum einfügen und ihn in Frage stellen. Es ergibt sich ein unauflösbarer höchst komplexer Zusammenhang von Abbild und Wirklichkeit. Minchul gelingt dies mit den einfachsten Mitteln, auf eine reduzierte, poetische Weise.

Rita da Silva
Das alltägliche Produkt Papier wird bei der Künstlerin Rita da Silva aus der dienenden Rolle als Trägermaterial befreit. Bei der Malerei mit farbigem Papierfaserstoff (Pulp) entstehen Bildträger und Abbildung gleichzeitig, indem die Künstlerin die unterschiedlich eingefärbten Papiere zu den Portraits, figürlichen Motiven und Papierskulpturen komponiert. Duch natürliche Prozeßvorgäge im Papier wie versickern, vergilben, changieren die Oberflächen in vielfacher Weise und ein gekämpftes Leuchten charakterisiert die Farben der Pulpmalerein. Die Papierarbeiten können von äußerst haptischer und zum Teil fragiler Beschaffenheit sein, und da sie aus Grundmaterialien der Natur bestehen, verweisen sie zudem auf ein Moment der Vergänglichkeit.